Technische Richtlinien
Ad Specials in Zeitschriften
und Akzidenzen

Aktueller Stand: 19. November 2012
Inhaltliche Änderungen können in der Chronik nachgelesen werden.

Die „Richtlinien für die Beschaffenheit von Fremdbeilagen und Beiheftern sowie für das Einkleben von Beiklebern und Warenproben“ haben Empfehlungscharakter und wurden vom Unterausschuss Zeitschriften- und Katalogverarbeitung einschl. Versand im Fachbereich Tiefdruck des Bundesverband Druck und Medien e.V., Wiesbaden, erarbeitet. Die Anwendung wird vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V., Berlin, empfohlen.

Problemstellung

Beilagen, Beihefter, Beikleber und Warenproben sollten so beschaffen sein, dass eine industrielle Verarbeitung auf Hochleistungsverarbeitungsmaschinen gewährleistet ist.
Um aus der Beschaffenheit von Ad Specials und fremd gedruckten Teilprodukten (Bögen) – im Weiteren zusammenfassend als Fremdprodukte bezeichnet – resultierende Verarbeitungsschwierigkeiten von vornherein zu vermeiden, müssen Auftraggeber und Hersteller dieser Produkte die Grenzen bei der Zeitschriftenproduktion bekannt sein.

Hinweise zu den Richtlinien

Die vorliegenden Richtlinien sollen als Grundlage für eine engere Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Werbeagentur, Druckerei, Beilagen-, Beihefter-, Beikleber- und Warenproben-
hersteller sowie dem endverarbeitenden Betrieb dienen. Sie haben die Aufgabe, zu einem besseren Verständnis beizutragen und die Verständigung untereinander zu vereinfachen.

Die weiterverarbeitenden Betriebe variieren in ihrer technischen Ausrüstung erheblich.
Das bedingt für den Auftraggeber, sich bereits in der Planungsphase über Möglichkeiten und Grenzen des jeweiligen Verarbeitungsbetriebes zu informieren. In Einzelfällen lassen sich auch andere Konzeptionen als die hier angeführten verwirklichen. Die nachfolgenden Richtlinien sind allgemeingültige Standards und deshalb als Orientierungshilfe zu verstehen. In jedem Fall sind bei schwierigen und außergewöhnlichen Produkten Probeläufe zu empfehlen, um unliebsame Überraschungen auszuschließen.

Verlage und Werbeagenturen sind aufgerufen, Druckern und Herstellern von Beilagen, Beiheftern, Beiklebern und Warenproben nachstehende Anforderungen zugänglich zu machen.