| Qualifizierungsoffensive Druck und Medien |
| Die einheitliche Struktur und die
Vorteile der Berufsausbildung auch auf die Weiterbildung der
Branche zu übertragen, ist Ziel der
Qualifizierungsoffensive der Druck- und Medienverbände
und ver.di Medien unter dem Dach des
Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien
(ZFA). Vor allem verlässliche Qualifizierungsstandards
sind bei der unübersichtlichen Zahl von
Weiterbildungsangeboten unterschiedlichster Bildungsanbieter
wichtig. Deshalb wurde auch im Bereich der Weiterbildung
unter dem dach des ZFA ein neuer bundesweit einheitlicher
Qualifizierungsstandard geschaffen, der Facharbeitern mit
klassischen Berufsabschlüssen mehr Chancen bietet. |
| Das modulare Qualifizierungskonzept orientiert sich an folgenden Zielen |
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Weitere Infos zur Qualifizierungsoffensive
enthält die Infoschrift Profitieren Sie vom Qualifizierungsstandard
der Druck- und Medienindustrie. Erhältlich bei den Druck- und Medienverbänden. Download PDF (1 MB) |
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| Ein bundeseinheitliches Bildungsangebot des ZFA und seiner
Trägerorganisationen schafft Transparenz über
Bildungsinhalte und -abschlüsse. Durch die Schaffung eines
Bildungsnetzwerkes unter dem Dach des ZFA werden Bildungsinhalte
inhaltlich abgestimmt. |
| Durch ein einheitliches Zertifizierungs-
und Prüfungssystem des ZFA wird die Branchenanerkennung von
Bildungsmaßnahmen gesteigert. |
| Das Zertifizierungssystem orientiert sich
an definierten Prüfungsinhalten. Dadurch besteht die
Möglichkeit eine Prüfung entweder nach Absolvierung
von Modulen in Form von Lehrgängen abzulegen oder die
Prüfung im Sinne einer Externenprüfung
durchzuführen, wenn die Inhalte on-the-job erworben
wurden. |
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| Weiterbildung auf hohem Niveau |
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Die Qualifizierungsoffensive wurde vom
Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) 2003 mit dem
Weiterbildungs- innovationspreis ausgezeichnet. |
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| Das neue modulare
Qualifizierungskonzept des ZFA schafft die inhaltliche
Verknüpfung von Aus- und Weiterbildung und sorgt
für Transparenz bei den Bildungsinhalten und
-abschlüssen. Das Zertifizierungssystem orientiert sich
deshalb an den aktuellen |
| Bildungsinhalten in den Kernbereichen |
| Medienberatung |
| Mediendesign |
| Medienoperating |
| Medientechnik |
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| Die vier strategischen Schritte zum Ziel |
| 1. Kompetenzscan: Der ZFA hat
anhand aktueller Prüfungsanforderungen einen
Fragenkatalog entwickelt, mit dem Interessenten in einem
praxisorientierten Kompetenzscan ihre vorhandenen
Fertigkeiten und Kenntnisse neutral prüfen lassen
können. Bundesweit führen berufene Fachleute in
den Bildungseinrichtungen der Druck- und Medienverbände
und ver.di diesen Check in einem persönlichen
Gespräch durch und beraten bei Bedarf auch hinsichtlich
persönlicher Potenziale und beruflicher
Möglichkeiten. Auf der Grundlage des individuellen
Qualifizierungsbedarfs wird nach dem Kompetenzscan eine
Empfehlungsliste mit Weiterbildungsmaßnahmen
ausgearbeitet als roter Faden zum
Qualifizierungsziel. |
| 2. Qualifizierungsphase: Als
Fachkraft verfügt man bereits über viel Wissen und
praktische Erfahrungen. Das modulare System der
Anpassungsqualifizierung ermöglicht es deshalb,
einzelne fehlende Elemente in Teilbereichen mit gezielten
Bildungsmaßnahmen auszugleichen. Jeder Mensch hat
seine individuelle Art zu lernen und seine zeitlichen sowie
sozialen Rahmenbedingungen. Wo, wie und wann das zu
ergänzende Wissen erworben wird, entscheidet jeder
individuell. Grundsätzlich ist die
Zertifikatsprüfung des ZFA nicht an eine bestimmte
Weiterbildungsmaßnahme gebunden. Ob man ein
Anwenderseminar in der Schulungseinrichtung des Verbandes
oder bei ver.di besucht, die notwendige Qualifikation am
Arbeitsplatz erwirbt, elektronisch im Internet lernt oder
berufsbegleitend im Selbststudium per Handbuch Wissen
vertieft jeder bestimmt seinen idealen Weg. |
| 3. Praxisorientierte
ZFA-Prüfung: Experten der jeweiligen beruflichen
Fachbereiche haben eine erwachsenengerechte praktische
Prüfung erstellt. Die Aufgabenstellung entspricht der
täglichen Praxis in den Betrieben und orientiert sich
an den aktuellen Ausbildungsverordnungen und
Prüfungsinhalten. Nach dem Besuch von Kursen oder einem
anderweitigen Erwerb des erforderlichen Wissens kann man
sich zu den mehrmals im Jahr in den Bildungszentren der
Verbände und von ver.di stattfindenden Prüfungen
anmelden. Zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung muss
eine Mindestpunktzahl erreicht werden. Die Bewertung der
Leistungen wird aufgrund eines bundesweit standardisierten
Prüfschlüssels von einem neutralen, von
Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern besetzten
Prüfungsausschuss vorgenommen. |
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4. Das Zertifikat mit Gütesiegel: Mit
der bestandenen Prüfung erhält der
Prüfungsteilnehmer das branchenweit anerkannte
ZFA-Zertifikat, mit dem er seine neue Kompetenz unter Beweis
stellt und dokumentiert. Der Zusatz ZFA steht dabei
für den hohen und praxisnahen Anspruch der Qualifikation
und ist ein Beleg dafür, dass das Können und Wissen
dem neuesten Bildungsstandard für Druck und Medien
entspricht. |
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| Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer Verbandsgeschäftsstelle. |