| Verpackungsmittelmechaniker |
| Aufgaben und Tätigkeiten:
Ein Blick in das Regal im Supermarkt oder in den
Medikamentenschrank offenbart es: Der Karton für die
Fertigpizza, die Hülle für den Joghurtdrink
genauso wie die luft- und lichtdichte Tasche für die
Aspirin-Tablette Verpackungen für die
Lebensmittel- und Pharmaindustrie müssen höchsten
Ansprüchen gerecht werden. Verpackungsmittelmechaniker
produzieren u.a. Faltschachteln, Kartonagen, Tüten,
Briefumschläge. Sie verarbeiten Rohprodukte aus der
Druckmaschine mit eigens dafür konstruierten Maschinen.
Da die Herstellung einer Briefhülle nicht mit der
Produktion einer Zahnpasta-Tube vergleichbar ist, sind
für jeden Produktionszweig andere Maschinen und anderes
Know-how gefragt. Der Verpackungsmittelmechaniker prüft
Materialien auf ihre jeweilige Verarbeitungseigenschaft. Das
Trennen, Formen und Veredeln von Packstoffen in Maschinen
und Anlagen gehört genauso zum Berufsbild wie das
Kontrollieren des Fertigungsprozesses und das Herstellen von
Handmustern. |
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| Spezialisierung: So vielfältig wie die unterschiedlichen Verpackungen, sind die Spezialisierungsmöglichkeiten. Verpackungsmittelmechaniker werden ausgebildet in Betrieben, die Wellpappe und Wellpappenerzeugnisse, Faltschachteln, Displays, Vollpappe-Kartonagen, flexible Verpackungen, wie Tüten, Beutel, Tragetaschen, Papier- und Kunststoffsäcke, Etiketten, Hülsen oder Rundgefäße herstellen. |
| Anforderungen: Gute Kenntnisse von Maschinen und Werkzeugherstellung sowie ständiges Warten von Maschinen und Geräten sind Voraussetzungen für eine einwandfreie Produktion. Deshalb ist technisches Verständnis wichtig. |
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Infoschrift zu den Ausbildungsberufen Buchbinder und Verpackungsmittelmechaniker (Art.-Nr. 84517). Erhältlich bei den Druck- und Medienverbänden. |
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